Xinomavro: Griechenlands großer Rotwein
Steckbrief
Farbe – Rot – dazu Rosé, Schaumwein und sogar Blanc de Noir
Name – griechisch Ξινόμαυρο, gesprochen ksi-NO-mavro: aus xino (sauer) und mavro (schwarz)
Heimat – Makedonien, Nordgriechenland
Appellationen – PDO Naoussa · PDO Amyndeo · PDO Goumenissa · PDO Rapsani
Rebfläche – rund 2.000 Hektar, fast ausschließlich in Griechenland
Typisch – Tomate, getrocknete Oliven, rote Beeren, Rosen – helle Farbe, harte Tannine, hohe Säure
Reife – eine der langlebigsten Rotweinsorten des Mittelmeers
Vergleich – wird gern neben Nebbiolo gestellt – helle Farbe, hartes Gerüst, langes Leben
Alle Punktzahlen auf dieser Seite stammen aus unseren eigenen Verkostungen; wir verkaufen keinen Wein. Wo wir eine Zahl wie „aus 56 eigenen Verkostungen" nennen, zählen wir Weine, die sortenrein sind oder mindestens zur Hälfte aus Xinomavro bestehen – Cuvées mit kleinem Xinomavro-Anteil bleiben draußen.
Xinomavro-Land: die Hochebene von Amyndeo mit dem Weingut Alpha Estate zwischen seinen Rebfeldern. Foto: Alpha Estate
Was ist Xinomavro?
Xinomavro ist die bedeutendste rote Rebsorte Griechenlands und die einzige, die man ohne Verlegenheit neben die großen Sorten Europas stellen kann. Ihr Name ist zugleich ihr Programm: xino heißt sauer, mavro schwarz. Die Beere ist dunkel, der Wein ist es nicht – Xinomavro fällt fast immer heller aus, als man nach dem Namen erwartet, und er verliert seine Farbe früh. Was bleibt, ist ein Gerüst aus Säure und Tannin, das jung fordernd sein kann und mit den Jahren zu etwas wird, das kaum ein anderer griechischer Rotwein erreicht.
Die Sorte ist heikel. Sie reift spät, braucht kühle Nächte und niedrige Erträge, und sie verzeiht wenig: In einem mäßigen Jahr wird aus Xinomavro schnell ein magerer, bitterer Wein. In einem guten Jahr, bei einem Erzeuger, der weiß, was er tut, entsteht daraus einer der spannendsten Rotweine des Mittelmeerraums.
Zu Hause ist sie in Makedonien, im Norden des Landes. Vier geschützte Herkünfte bauen auf ihr auf: Naoussa und Amyndeo als sortenreine Rotweingebiete, Goumenissa und Rapsani als Cuvée-Appellationen. Angebaut wird sie darüber hinaus in ganz Nord- und Mittelgriechenland, und inzwischen auch jenseits der Grenze.
Wie schmeckt Xinomavro?
Es gibt ein Leitaroma, an dem man die Sorte blind erkennt, und es klingt zunächst befremdlich: Tomate. Getrocknete Tomate, Tomatenmark, sonnengetrocknete Paprika – dazu Oliven, rote Johannisbeere und Sauerkirsche, Rosenblätter, Kräuter, mit den Jahren Tabak und Nuss. Wer Xinomavro zum ersten Mal im Glas hat, hält das oft für einen Fehler. Es ist das Gegenteil.
Am Gaumen fällt zuerst die Säure auf, dann das Tannin – griffig, manchmal kantig, bei jungen Weinen aus schwierigen Jahren auch schlicht hart. Genau deshalb funktioniert die Sorte so gut am Tisch: Sie will Fett und Salz, gegrilltes Lamm, geschmorte Rindfleischgerichte, gereiften Hartkäse.
Die Temperatur entscheidet mehr als bei den meisten Rotweinen. Zu warm ausgeschenkt kippt Xinomavro ins Breite und verliert genau das, wofür man ihn öffnet – beim SI-LA-VIE 2016 von Aidarini (88) war das im Glas direkt nachvollziehbar: kühl serviert ein klarer Xinomavro, wärmer ein beliebiger Merlot.
Die vier Appellationen
PDO Naoussa – die klassische Heimat
Naoussa liegt an den Südosthängen des Vermio-Gebirges auf 150 bis 400 Metern und schreibt 100 Prozent Xinomavro vor. Jede andere Traube im Wein führt zur Rückstufung in die PGI Imathia oder Makedonien. Das macht Naoussa zum härtesten Prüfstein der Sorte: Es gibt nichts, hinter dem sich ein schwacher Jahrgang verstecken könnte.
Hier steht auch der beste griechische Rotwein, den wir je im Glas hatten. Der Vrana Petra 2017 von Thymiopoulos füllt vom Einschenken an den Raum, hat geschliffene Tannine und einen Abgang, der nicht aufhören will: 99+ Punkte, und damit die höchste Wertung unserer gesamten Datenbank. Bemerkenswert daran ist der Jahrgang. 2017 war in Naoussa ein leicht überdurchschnittliches Jahr, kein großes – Xinomavro braucht in diesem Gebiet offenbar keinen Ausnahmejahrgang, um Ausnahmewein zu werden. Der Earth and Sky 2021 desselben Erzeugers (91) zeigt die saftigere, zugänglichere Seite des Guts.
Der bekannteste Naoussa-Wein überhaupt ist der Ramnista von Kir-Yianni, und mit ihm hatten wir über mehrere Jahrgänge hinweg wenig Glück: 2019 (88) wirkte für einen der stärksten Naoussa-Jahrgänge des Jahrhunderts überraschend weit, 2018 (90) zeigte einen leichten Korkton, und der 2006er (86) hatte bei feinen Tanninen bereits zu viel Primärfrucht verloren. Die Cuvée Villages 2019 (90) aus demselben Haus und Jahr überzeugte uns mehr als der große Bruder.
Am unteren Ende steht mit dem Naoussa von Cavino (84) ein Wein, den man im deutschen Discounter findet: sortentypisch, fehlerfrei, ohne Begeisterung – und trotzdem einer der besseren griechischen Weine, die dort im Regal stehen.
PDO Amyndeo – die Höhenlage
Amyndeo ist Griechenlands höchstgelegene und nördlichste Xinomavro-Appellation: 570 bis 750 Meter, sandige Böden, scharf kontinentales Klima, dazu vier Seen, die die Temperaturen dämpfen. Und Amyndeo ist die einzige PDO Griechenlands, in der Xinomavro nicht nur als Rotwein zugelassen ist, sondern auch als Rosé und Schaumwein – eine Freiheit, die kein anderes Gebiet hat und die das Bild der Sorte stärker verändert hat als jede Diskussion über Rotweinstile.
Bei den Roten gehören die Weine von Alpha Estate aus der Lage Hedgehog zu den verlässlichsten der Appellation. Der Hedgehog 2017 (93+) hatte sein Trinkfenster genau erreicht: Brombeere, Rauch, Kräuter, alles an seinem Platz – und er stammt aus dem Jahrgang, den Amyndeo als besten seiner Dekade führt. Sein großer Bruder, der Barba Yannis Reserve 2017 (90+), beeindruckt mit Dichte und Salzigkeit, ist aber sperriger – ein Fall, in dem der kleinere Wein den größeren Genuss liefert. Kir-Yiannis Kali Riza 2019 (89) brauchte lange Luft, und die Einstiegs-Reserve der Amyndaion Winery (81) blieb am Gaumen hinter ihrer Nase zurück.
Der Vegoritida-See – der größte der vier Seen, die das Klima von Amyndeo dämpfen. Foto: Petar Milošević / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
PDO Goumenissa – Xinomavro mit Partner
Goumenissa verlangt eine Cuvée: mindestens 20 Prozent Negoska müssen dabei sein, den Rest stellt Xinomavro. Negoska gilt als der weichere Partner, der die Tannine zähmen soll – eine Behauptung, die man beim Blick auf reinsortige Negoska durchaus in Frage stellen darf, die in den fertigen Weinen aber oft aufgeht.
Die beiden besten Goumenissa unserer Verkostungen stammen aus demselben Jahrgang und teilen sogar das Verschnittverhältnis. Kir-Yiannis Bidabla 2019 (93) ist einer der elegantesten Goumenissa, die uns begegnet sind, mit einem Wechselspiel aus Tomate und Veilchen – wir zogen ihn dem berühmten Ramnista desselben Jahres vor. Der Goumenissa 2019 von Mikro Ktima (92+) geht den anderen Weg: co-fermentiert, konzentriert, mit so wenig typischer Sortenhandschrift, dass man ihn blind für einen internationalen Wein halten könnte.
Von Aidarini kennen wir die Appellation über zwei Jahrgänge: die reguläre Abfüllung 2018 (90) rustikal und saftig, die Single-Vineyard-Abfüllung 2012 (87) schon deutlich gereift, kräutrig und streng.
PDO Rapsani – am Fuß des Olymp
In Rapsani, an den Hängen des Olymp, trifft Xinomavro auf Krassato und Stavroto; die drei werden gemeinsam vergoren. Der Terra Petra 2018 von Terra Olympus (92+) zeigt, wozu die Appellation fähig ist.
Wie sehr es hier auf Ausbau und Lagerung ankommt, führte eine kleine Vertikale von Tsantali vor, einem Haus, das über Jahrzehnte praktisch für Rapsani stand. Die Standardabfüllung 2013 war schwer fehlerhaft (75) – eine Flasche aus zweifelhafter Quelle. Die Grand Reserve 2012 (91) dagegen kam mit dunkler Beerenfrucht und rauchiger Tiefe, und der Reserve 2000 (90) war nach zwei Jahrzehnten noch erstaunlich kräftig, mit vollständig eingebundenen Tertiäraromen.
Ramnista 2010 von Kir-Yianni, mit sechzehn Jahren noch intakt. Eigenes Foto
Wie reift Xinomavro?
Das ist die Frage, für die man die Sorte kennt – und die einzige, auf die man nur mit alten Flaschen antworten kann. Wir haben einige geöffnet.
Der Beweis gelang mit dem Reserve Naoussa 1992 von Tsantali: mit über drei Jahrzehnten auf dem Buckel eine malzige Nase, dahinter ein überraschend frischer Gaumen und perfekt erhaltene Tannine. 92 Punkte – für einen Wein dieses Alters aus einer Zeit, in der niemand in Naoussa an Weltmarkt dachte, ein bemerkenswertes Ergebnis. Der 1988er der Naoussa Winzergenossenschaft (85) stand mit lebendiger Säure und Himbeernoten noch gut da, war aber deutlich über seinem Höhepunkt, und der Grand Reserve 1987 von Boutari (84) litt unter dem Korken, bevor er zeigen konnte, was in ihm steckte.
Zwischen diesen Extremen liegt das eigentlich Nützliche. Der Ramnista 2010 (88) war mit sechzehn Jahren intakt, während der 2006er (86) bei feinsten Tanninen schon zu viel Frucht verloren hatte. Der Deka X 2010 von Oenogenesis (93), halb Xinomavro und halb Merlot, hielt sich mit einem klar oxidativen, aber sehr feinen Profil deutlich besser.
Die praktische Lehre aus diesen Flaschen: Xinomavro kann sehr alt werden, aber er tut es nicht zuverlässig, und er tut es nicht linear. Zwischen dem fünften und dem zehnten Jahr geht bei vielen Weinen die Primärfrucht, ohne dass die Tertiäraromen schon da wären. Wer eine Flasche liegen hat und ungeduldig ist, öffnet sie besser jung – oder wartet dann wirklich zwei Jahrzehnte.
Nicht nur rot: Rosé, Schaumwein, Blanc de Noir
Die überraschendste Zahl aus unseren Verkostungen: Gut jede vierte unserer 56 Xinomavro-Verkostungen war kein Rotwein. Für eine Sorte, die als schwer und tanninbetont gilt, ist das eine kleine Sensation – und ein direktes Ergebnis der Amyndeo-Regelung.
Der beste Rosé unserer Reihe kommt von Kir-Yianni: Der L'Esprit du Lac 2021 (93) aus alten Reben verbindet kristallklare Säure mit kreidigen Tanninen und genau der richtigen Süße; der 2023er (91+) ist der jüngere, noch etwas ungestümere Bruder. Dass die ältere Flasche die bessere war, bestätigt unser Lieblingsmantra: Griechische Rosé- und Weißweine werden viel zu früh geöffnet.
Der Hedgehog Rosé von Alpha Estate ist der einzige Wein, von dem wir vier Jahrgänge nebeneinander kennen – 2019 (94), 2020 (90), 2021 (88) und 2022 (91). Das sind vier verschiedene Weine, keine Verfallskurve.
Dazu kommen der schnörkellos gute Xinomavro Rosé 2020 von Gerovassiliou (91) mit messerscharfer Säure, der Gris de Noir 2018 von Aidarini (90) mit seinen getrockneten Tomaten, und beim Schaumwein die Akakies Sparkling 2023 (88), die für unter 15 Euro ein außergewöhnliches Verhältnis von Preis und Leistung bietet.
Das Kuriosum zum Schluss steht in der PGI Magnesia: der Blanc de Noir von Patistis (93), zu 96 Prozent aus Xinomavro weiß gekeltert, mit Hefe- und Grünapfelnoten, feinen Tanninen und einer leichten Perlage, die niemand bestellt hat und die trotzdem perfekt sitzt.
Weiß gekeltertes Xinomavro: der Gris de Noir von Aidarini. Eigenes Foto
Xinomavro jenseits der Appellationen
Außerhalb der PDO-Regeln wird es experimentell, und häufig wird es gut. Der XinomavRaw 2021 von Oenops (93) ist spontan vergoren, in Eiform-Amphoren ohne Schwefel ausgebaut und unfiltriert – hell, energiegeladen, mit grünem Apfel und Erdbeere. Der Kamara Hill 2019 von Patistis (93) kombiniert alte Reben, Spontangärung und einen Ausbau in Eiche und Amphore zu einer seltenen Mischung aus Körnigkeit und Eleganz. Aus der PGI Siatista kommt die Parcel Selection 2017 von Magoutes (93).
Nicht alles gelingt. Der Valos 2018 von Domaine Katsaros (84) zeigt, dass auch ein Gut mit exzellenten Bordeaux-Cuvées und Chardonnays an dieser Traube scheitern kann, und der Xinomavro 2017 von Diofili (87) blieb trotz siebzigjähriger Reben am Gaumen dünn.
Der weiteste Ausflug führt über die Grenze: Der Xinomavro 2021 von Chamlija (91) wächst im Strandscha-Gebirge in der Türkei. Mit elf Prozent Alkohol und lebhafter roter Johannisbeere ist er leichter und frischer, als man erwartet – und näher am griechischen Naturwein-Ansatz als an den kühlen Amyndeo-Rotweinen.
Xinomavro in Cuvées
Wo Xinomavro nur ein Partner unter mehreren ist, verändert sich sein Charakter stark. Der Diaporos 2018 von Kir-Yianni (94) ist der eindrucksvollste Fall: Der Weinberg liegt in Naoussa, aber acht Prozent Syrah verhindern den PDO-Status – und was für eine gute Entscheidung das war. Ein Wein voller Tomatenaromen, mit einladender Textur und perfekt eingebundenen fünfzehn Prozent Alkohol, der viele berühmte PDO-Weine derselben Gegend hinter sich lässt. Erwähnenswert ist auch der Jahrgang: 2018 war in Naoussa ein schwaches Jahr.
Bei Alpha Estate trifft Xinomavro auf Syrah, halb und halb, im Axia – ein fruchtbetonter, sofort zugänglicher Wein, den wir über mehrere Jahre und Jahrgänge hinweg zwischen 89 und 92 Punkten sahen, darunter den 2022er (90). Der Red Rhapsody 2019 von Kotoulas (88+) geht dieselbe Richtung mit 35 Prozent Syrah, wirkt aber noch starr. Die Arothimies 2017 von Ktima Kelesidis (88) ist der Sonderfall: halbtrocken ausgebaut, mit prominenten Veilchennoten, nicht jedermanns Sache, aber sauber gemacht.
Und dann ist da noch der Apla rot 2020 von Oenops (91), in dem Xinomavro auf Limniona und Mavroudi trifft: Der Name heißt „einfach", der Wein ist es nicht.
Diaporos 2018 – Weinberg in Naoussa, wegen acht Prozent Syrah ohne PDO. Eigenes Foto
Welche Jahrgänge?
Naoussa und Amyndeo liegen weit im Norden und kontinental – die Jahrgangsunterschiede sind hier größer als fast überall sonst in Griechenland, und sie folgen nicht dem nationalen Bild. Sie folgen nicht einmal einander.
Kein Jahr zeigt das so deutlich wie 2018. In Naoussa ruinierte falscher Mehltau den Jahrgang; er steht in unserer Jahrgangsdatenbank bei 5,0 von 10. Im höher gelegenen Amyndeo blieb der Pilz aus, auf einen feuchten Frühsommer folgte ein fast niederschlagsloser Hochsommer, und die Lese fiel exzellent aus: 8,5. Dieselbe Rebsorte, zwei Appellationen im selben Landesteil, zwei gegensätzliche Jahre. Wer Xinomavro nach dem Jahrgang kauft, muss deshalb wissen, welche der beiden Herkünfte im Glas ist.
Naoussa. 2019 war einer der stärksten Jahrgänge des Jahrhunderts (9,0) und deutlich besser, als das Jahr im Landesdurchschnitt ausfiel. 2018 (5,0) war schwach, 2012 (4,0) noch schwächer. 2017, 2016 und 2010 lagen mit jeweils 7,0 im soliden Mittelfeld, alle drei leicht über dem nationalen Schnitt.
Amyndeo hat sein eigenes Raster. 2017 gilt dort als bester Jahrgang seiner Dekade (9,0), 2018 und 2019 liegen mit 8,5 knapp dahinter. 2021 fällt mit 6,5 ab – ein nasses Jahr mit Hagel im Juni, und Hagel und Fäulnis treffen den spätreifen Xinomavro härter als andere Sorten. Das schwierige Jahr war hier 2016 (5,0). Der Grund für die Eigenständigkeit ist die Höhe: Das kälteste Weinbau-Hochland Griechenlands reagiert in Hitzejahren oft gegenläufig zum Süden.
Für die Praxis heißt das trotzdem weniger, als man denkt. Der beste Wein dieser Seite, der Vrana Petra 2017, stammt aus einem mittleren Naoussa-Jahr, und der Diaporos 2018 mit seinen 94 Punkten aus dem schwächsten, das wir im Glas hatten. Umgekehrt stützen unsere Amyndeo-Weine die Zahl: Hedgehog und Barba Yannis Reserve kommen beide aus dem 2017er, den die Region als ihr bestes Jahr führt.
Die besten Xinomavro-Weine unserer Verkostungen
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99+ – Thymiopoulos Vrana Petra 2017 · PDO Naoussa
94 – Ktima Kir-Yianni Diaporos 2018 · PGI Imathia
94 – Alpha Estate Hedgehog Rosé 2019 · PDO Amyndeo
93+ – Alpha Estate Hedgehog 2017 · PDO Amyndeo
93 – Ktima Kir-Yianni L'Esprit du Lac 2021 · PDO Amyndeo
93 – Ktima Kir-Yianni Bidabla 2019 · PDO Goumenissa
93 – Oenogenesis Deka X 2010 · PGI Makedonien
93 – Oenops XinomavRaw 2021 · Makedonien
93 – Patistis Blanc de Noir NV · PGI Magnesia
93 – Patistis Kamara Hill 2019 · PGI Magnesia
93 – Magoutes Parcel Selection 2017 · PGI Siatista
92+ – Terra Olympus Terra Petra 2018 · PDO Rapsani
92+ – Mikro Ktima (Titos) Goumenissa 2019 · PDO Goumenissa
92 – Tsantali Reserve Naoussa 1992 · PDO Naoussa
91+ – Ktima Kir-Yianni L'Esprit du Lac 2023 · PDO Amyndeo
91 – Alpha Estate Hedgehog Rosé 2022 · PDO Amyndeo
91 – Chamlija Xinomavro 2021 · Strandscha-Gebirge, Türkei
91 – Karadimos Xinomavro 2015 · PGI Opountias Lokridas
91 – Ktima Gerovassiliou Xinomavro Rosé 2020 · PGI Thessaloniki
91 – Oenops Apla rot 2020 · PGI Drama
91 – Thymiopoulos Earth and Sky 2021 · PDO Naoussa
91 – Tsantali Rapsani Grand Reserve 2012 · PDO Rapsani
Alle weiteren Xinomavro-Weine, die wir verkostet haben
Aidarini Goumenissa 2018 (90) · Aidarini SI-LA-VIE Gris de Noir 2018 (90) · Alpha Estate Barba Yannis Reserve 2017 (90+) · Alpha Estate Hedgehog Rosé 2020 (90) · Alpha Estate Axia 2022 (90) · Ktima Kir-Yianni Cuvée Villages 2019 (90) · Ktima Kir-Yianni Ramnista 2017 (90) · Ktima Kir-Yianni Ramnista 2018 (90) · Tsantali Rapsani Reserve 2000 (90) · Ktima Kir-Yianni Kali Riza 2019 (89) · Oenops Apla rosé 2021 (89) · Alpha Estate Axia 2017 (89) · Aidarini Rosé 2021 (88) · Aidarini SI-LA-VIE 2016 (88) · Alpha Estate Hedgehog Rosé 2021 (88) · Karadimos Heilia Stafylia Rosé 2021 (88) · Kotoulas Red Rhapsody 2019 (88+) · Ktima Kelesidis Arothimies 2017 (88) · Ktima Kir-Yianni Akakies Sparkling 2023 (88) · Ktima Kir-Yianni Ramnista 2010 (88) · TsillisTerres IÓ Rosé 2021 (88) · Aidarini Single Vineyard Goumenissa 2012 (87) · Diofili Xinomavro 2017 (87) · Ktima Kir-Yianni Akakies Rosé 2021 (87) · Patistis Rosé 2021 (87) · Diofili Rosé 2021 (86) · Kelesidi Merhali 2016 (86) · Ktima Kir-Yianni Ramnista 2006 (86) · Naoussa Winzergenossenschaft 1988 (85) · Tsantali Reserve Naoussa 2015 (85) · Boutari Grand Reserve Naoussa 1987 (84) · Cavino Naoussa Xinomavro 2019 (84) · Domaine Katsaros Valos 2018 (84) · Amyndaion Winery Reserve 2019 (81) · Tsantali Rapsani 2013 (75)
· Xinomavro Masterclass – die
systematische Erkundung, aus der ein großer Teil dieser Verkostungen stammt: Naoussa, Amyndeo, Goumenissa, Rapsani und die Ausreißer, Wein für Wein.
· Alle Verkostungsnotizen in unserer Datenbank
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Fazit
Xinomavro ist die anspruchsvollste Rebsorte Griechenlands – anspruchsvoll für den Winzer, und anfangs auch für den Trinker. Wer sich auf die Tomatennote einlässt und den Wein kühl genug ausschenkt, findet dahinter Weine mit einer Struktur und einer Lebensdauer, wie sie sonst kaum ein Mittelmeer-Roter erreicht. Der Einstieg gelingt am leichtesten über einen Rosé aus Amyndeo oder über eine Goumenissa-Cuvée; wer es ernst meint, greift zu einem Naoussa und lässt ihm Zeit.
Bildnachweise
Luftaufnahme des Weinguts: Foto: Alpha Estate. Landschaftsfoto via Wikimedia Commons: Petar Milošević – Lake Vegoritida (CC BY-SA 4.0). Die drei Flaschenfotos stammen aus unseren eigenen Verkostungen.