• Griechische Weine

Giannikos Winery

Die „Giannikos Winery“ verfolgen wir schon seit einigen Jahren mit Interesse, seit wir in einem kleinen Bio-Laden in Zürich auf die ansprechend gestalteten Flaschen gestoßen waren. Mit Freude sehen wir, dass es sich kontinuierlich verbessert und auf dem internationalen Markt immer besser aufgestellt ist. Unsere Webseite soll natürlich auch dazu dienen, die bekannten Weine der „Großen“ zu besprechen (siehe etwa hier) und einzuordnen. Es ist andererseits aber genauso unser Interesse kleinere Winzer vorzustellen, damit sie die Aufmerksamkeit von Weinliebhabern bekommen, die sie verdienen. Mit drei permanent im Weingut Beschäftigten ist die „Giannikos Winery“ in der Tat ein Familienbetrieb. Bewirtschaftet werden insgesamt 8ha – mit einem Ertrag von 40-50 hl/ha – wobei sich diese Fläche auf zwei Standorte verteilt.

1896 dem Jahr, in welchem das erste Mal wieder seit der Antike das olympische Feuer in Griechenland brannte, wurden in der unmittelbaren Nähe des antiken Mykene von der Familie Giannikos die ersten Weinreben gepflanzt. Eine sehr traditionsreiche Gegend für den Weinbau und -handel: Schon in den ältesten Zeugnissen der griechischen Sprache aus dem mykenischen Kulturkreis ist von Wein die Rede. (Funde wie der abgebildete Goldbecher aus der Mitte des Zweiten Jahrtausends vor Christus zeugen von dieser Weinkultur.) Roditis, Viognier, Chardonnay und Cabernet Sauvignon stammen bis heute aus den Flächen aus der Nähe von Mykene.


100 Jahre nach der Gründung kam es jedoch zu einem ganz anderen Feuer – ein verheerender Brand zerstörte das Weingut. Michalis Giannikos fing daraufhin nördlich von Akrokorinth, einige Hundert Meter vom Golf von Korinth entfernt ein neues Weingut aufzubauen.

Hier werden Malagousia und Merlot angebaut. Dazu kommen Agiorgitiko-Trauben aus Archaia Nemea von einem langjährigen Vertragspartner. Sämtliche Weine sind biologisch zertifiziert und werden sortenrein ausgebaut. (In wenigen Jahren sollen weitere Weine autochthoner Rebsorten auf den Markt kommen.)


Angeboten werden sie übrigens durchgehend unter der Herkunftsbezeichnung PGI Peloponnes. Für die Bezeichnung „Nemea“ fehlt dem Agiorgitiko der Standort des Weinguts in der PDO Nemea. Für die Weine aus Korinth könnte man hier natürlich auch die engmaschigere Bezeichnung PGI Korinth wählen, welche jedoch – gerade im Vergleich zu in ihr liegenden PDO Nemea – weniger bekannt ist. Es begegnet hier ein nicht seltener Umstand bei griechischen Weinen, dass trotz des französischen Vorbilds des Systems die größere Appellation oftmals den besseren Ruf hat.


Verkostungsnotizen zu Roditis, Malagousia und Agiorgitiko haben wir bereits veröffentlicht. Generell zeichnen sich die Weine von Giannikos Winery durch viel durchscheinendes Terroir aus. Sie sind nicht anbiedernd und ecken auch mal mit Ihren spezifischen Eigenschaften an. Gerade das macht sie aber auch interessant.


Auf dem Weingut, das man gerne besuchen darf, wird neben Griechisch und Englisch auch Deutsch gesprochen. Auch eMails (info@giannikoswinery.com) kann man in diesen Sprachen schicken.


Erhältlich ist der Wein in Deutschland im Webshop von Jordan Olivenöl. Auch bei "Vunatis" gibt es einige der Weine. Wer den (affiliate) Link des unten folgenden Banners für einen Gutschein verwendet, unterstützt damit diese Webseite:

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Verkostungsnotizen:



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