• Griechische Weine

Axia (Syrah-Xinomavro) 2017 und S.M.X 2017 von Alpha Estate



Axia, Syrah-Xinomavro, 2017 von Alpha Estate

Dieser Wein vom Alpha Estate (Details zum Weingut gibt es hier) zeigt sich sehr schnell nach dem Öffnen mit sehr schöner roter Frucht und etwas Tomate an der Nase. Syrah und Xinomavro – je 50% – harmonieren da ganz wunderbar. Am Gaumen schmiegt sich weiches, aber anhaftendes Tannin an. Sehr schön ist die Säure, die den Wein weit trägt. Nach einigen Tagen geöffnet zeigt sich der Wein dann mit seinem ganzen Potenzial. Es werden dann erste oxidative Noten bemerkbar, die dem Wein auch trotz des recht jungen Alters eine mehr als nur ordentliche Komplexität verleihen. Tolle Waldfrüchte, aber überhaupt nichts Überreifes. Ein kurzer floraler Peak, der dem mittellangen Abgang vorausgeht. Und was für ein, man kann es gar nicht genug betonen, fantastischer Grip! Ein wirklich großartiger Wein mit 18 Punkte. Dass es den schon für unter 10€ gibt, ist eigentlich kaum zu glauben. Wir finden, das ist in dieser Preisklasse einer der besten Rotweine auf dem Markt!


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S. M. X. 2017 von Alpha Estate

In mancherlei Hinsicht der große Bruder zum Axia, der Cuvée aus Syrah und Xinomavro. Ersterer ist hier mit 60% noch etwas dominanter vertreten, letzterer teilt sich jetzt mit Merlot zu gleichen Teilen die Rolle als Verschnittpartner. Schon in der Nase bestätigen sich die nochmal etwas ernsthafteren Ambitionen. Nasser Feuerstein kommt hier zur Frucht hinzu, die jetzt auch deutlich dunkler ist und an Blaubeere und vor allem Brombeere erinnert. Dazu kommt noch eine Portion Nelke – die hier aber sicherlich nicht, wie sonst oft, wenn sie in Erscheinung tritt, polarisieren wird, sondern wunderbar eingebunden ist. Am Gaumen dann sehr animierende Chorizo-Noten zur Pflaume. In der Mitte übernimmt etwas Orangenzeste und eine ordentliche Portion Rosmarin. Im Abgang kommt dann der Kaffee, der problemlos mit dem Alkohol von 14,5% mithalten kann, und in einem zweiten Nachhall Pfeffer Platz macht. All das ist nach dem Öffnen schon sehr schnell da, auch wenn man mit Dekantieren sicherlich nichts falsch macht. Mehrere Tage Anlauf braucht er allerdings sicherlich nicht. Ein Wein, der mit 18,5 Punkten so phänomenal ist, wie man bei einer Reduzierung auf nur 25,5 hl/ha von einem Weingut wie Alpha Estate erwarten würde. 93 Punkte von Robert Parker, die der Wein schon hatte, sind hier mehr als angemessen. Eigentlich sollte man die Flasche erstmal ein paar Jahre ins Regal legen. Denn sie dürfte ein Lagerungspotenzial wie nur wenige andere Rotweine aus Griechenland haben. Aber das fällt schwer, denn der Inhalt ist auch jetzt einfach schon verdammt lecker.


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