T-Oinos — Clos Stegasta Rosé 2022
PGI Cyclades
35% Assyrtiko, 35% Mavrotragano, 20% Augoustiatis, 10% Malagousia
Kykladen, Griechenland
Roséwein | trocken
13%
Trinkfenster: 2025–2030
Nachdem ich die Clos Stegasta-Serie von T-Oinos bereits als Rotwein (Mavrotragano) und Weißwein (Assyrtiko) genossen hatte, war ich gespannt, endlich den Rosé zu probieren. Der 2022er Clos Stegasta Rosé, erzeugt auf der Insel Tinos unter der Herkunftsbezeichnung PGI Cyclades, ist eine Cuvée aus 35% Assyrtiko, 35% Mavrotragano, 20% Augoustiatis und 10% Malagousia. Die Nase ist nicht übermäßig aromatisch, zeigt vor allem Kirschnoten. Aber am Gaumen ist er wunderbar. Tolle Säure und Mineralität, mit einem langen Nachgeschmack. Ich konnte nicht aufhören, nach dem Malagousia in der Cuvée zu suchen. Zusammen mit Lachs in einem asiatischen Restaurant, auf Empfehlung von Sommelier Fotios Stamoulis, harmonierte der Wein hervorragend mit dem Essen. Ein Wein zum Nachdenken oder einfach zum Genießen. Strukturell ist er nicht ganz so vielschichtig wie der Silphium Rosé von La Tour Melas, den ich eine Woche zuvor getrunken hatte. Aber er wird ebenso gut reifen — wenn nicht sogar besser. Ich würde ihn noch ein bis zwei Jahre liegen lassen, bevor ich ihn öffne. Ein überzeugender Rosé, der 94+ Punkte verdient.
Verkostet: 2024